Projektübersicht
Worum geht es?
Erstmals wird mit dem Lehrplan 21 ein gemeinsamer Lehrplan für die deutsch- und mehrsprachigen Kantone der Schweiz erarbeitet. Bisher hatte fast jeder Kanton einen eigenen Lehrplan. Mit dem Lehrplan 21 setzen die Kantone den Artikel 62 der Bundesverfassung um, die Ziele der Schule zu harmonisieren.
Ab Herbst 2010 wird der Lehrplan 21 ausgearbeitet. Der Lehrplan 21 soll im Frühling 2014 den Kantonen zur Einführung übergeben werden.
Der Lehrplan 21 umfasst elf Jahre: die Zeit von zwei Jahren Kindergarten und neun Jahren Schule. Er beschreibt das Bildungsangebot für den Pflicht- und Wahlpflichtbereich der obligatorischen Schulzeit und dient als Planungsinstrument für Lehrpersonen, Schulen und Bildungsbehörden. Der Lehrplan 21 wird übersichtlich, einfach und verständlich.

Wer macht mit?
An der Erarbeitung des Lehrplans 21 beteiligen sich alle deutsch- und mehrsprachigen Kantone. Es sind dies: Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, St. Gallen, Thurgau, Uri, Wallis, Zug und Zürich.
Kantonale Hoheit
Die Hoheit der Kantone über die Volksschule bleibt auch mit dem Lehrplan 21 bestehen. U.a. bleiben die Ausgestaltung der Eingangsstufe (Kindergarten, Grund- oder Basisstufe) und der Sekundarstufe I sowie die Festlegung der Stundentafel weiterhin den Kantonen überlassen.
| Anhang | Grösse |
|---|---|
| Projektmandat | 210.11 KB |
